Nebel und Galaxien:

   
           Panorama-Aufnahme aus dem Orion vom 18.12.2020:
- die drei Gürtelsterne mit dem Flammennebel (links)
- etwas unter dem Flammennebel befindet sich
   der Pferdekopfnebel (Dunkelnebel, leider kaum sichtbar).
- der M42 Nebel (unten rechts).
  
Sternbild: Orion (Ausschnitt)
mit M42 Nebel vom 28.10.2019
Daten:
100mm Teleobjektiv mit UV/IR Filter, f=4,5,
ISO-10.000, 4 Sekunden Belichtung,
Einzelaufnahme.
  Daten: 135mm Teleobjektiv, f=2,8, 2x Digitalzoom,
           ISO-16.000, 8:18 min. Belichtung.
  
  
      
M42 / M43 und Umgebung (Großer Orionnebel)
Daten: 500mm Teleobjektiv, f=8
           ISO-6.400, 14 Minuten Belichtung.
Entfernung: 413,91 pc
M42 (Orion-Nebel)
als Beispiel für Emissionsnebel.
  
  
  
  
    M45 (Plejaden) als Beispiel für Reflexionsnebel.
  
Anders als bei Emissionsnebeln sind die Sterne in Reflexionsnebeln nicht heiß genug,
um das Material zu ionisieren. Sie bewirken also kein Eigenleuchten des Nebels.
Stattdessen wird das Sternenlicht an den mikroskopischen Nebelpartikeln gestreut,
wodurch der Nebel erst sichtbar wird.
Das Spektrum des Reflexionsnebels gleicht daher dem der einstrahlenden Sterne.
Reflexionsnebel erscheinen meist blau, da blaues Licht stärker gestreut wird als rotes.
(Quelle: Wikipedia)
   
  
    M57 (auch als NGC 6720 bezeichnet)
  
Der Ringnebel im Sternbild Leier entstand vor ca. 20.000 Jahren, als Überrest einer
Supernova. In der Mitte des Gasringes befindet sich ein Weißer Zwergstern mit einer
Temperatur von ca. 70.000 Grad Celsius. Die Gashülle dehnt sich mit 19 km/s aus
und hat derzeit einen Durchmesser von ca. 1,3 Lichtjahren. (Quelle: Wikipedia)
  
Daten:
650mm Teleobjektiv, f=8, Belichtung: 78:45 min über Fotostacking,
Einzelbild-Belichtung: 25 sec. Bilderanzahl: 189, ISO: 16.000
Helligkeit: 9,7m / Entfernung: 330 pc / Größe: 1,3 Bogenminuten
   
  
    IC 434 (mit dem Pferdekopfnebel)
  
Der Pferdekopfnebel ist ein "Dunkelnebel". Das soll heißen, er ist eine dunkle Wolke aus
kaltem Staub und Gas, die einen Teil des rot leuchtenden Emissionsnebels, dem
eigentlichen IC 434 verdeckt. Dadurch entsteht eine Art interstellarer Schattenriss der
an das Aussehen eines Pferdekopfes erinnert. Die Staub- und Gaswolke ist in Bewegung,
wodurch sie in ein paar tausend Jahren nicht mehr wie ein Pferdekopf aussehen wird.
  
Daten:
200mm Teleobjektiv, f=2,8, Belichtung: 8:32 min über Fotostacking,
Einzelbild-Belichtung: 4 sec. Bilderanzahl: 128, ISO: 6400
Helligkeit: 7,3m / Entfernung: 460,12 pc / Größe: 60 x 10 Bogenminuten
   
  
        NGC 7000 (Nordamerikanebel) und
IC 5070
(Pelikannebel) sind im Sternbild Schwan zu finden.
  
Der Nordamerikanebel sowie der ihm angeschlossene Pelikannebel
sind ionisierte und im infrarot sichtbare Wasserstoffwolken.
Mitten hindurch verläuft die Milchstraße wodurch auf dem großen
Bild etwa 15.000 Sterne zu sehen sind. (Daten vom Stacking-Programm)
Meine Kammera, eine Sony Alpha 77, war nicht astromodifiziert.
  
Daten:
135mm Teleobjektiv, f=2,8, Belichtung: 31:40 min (Fotostacking),
Einzelbild-Belichtung: 15 sec. Bilderanzahl: 128, ISO: 3200
Helligkeit: 6m / Entfernung: 675 pc / Größe: 120x100 Bogenmin.
   
  
   
Daten: 50mm Objektiv, f=1,4, Belichtung: 10:56 min,
Einzelbild-Belichtung: 4 sec. Bilderanzahl: 164, ISO: 2000
  
Daten: 135mm Teleobjektiv, f=2,8, Belichtung: 26:55 min,
Einzelbild-Belichtung: 5 sec. Bilderanzahl: 323, ISO: 6400
  
NGC 1499 (Kalifornien-Nebel bzw. auch Drachen-Nebel genannt) ist im unteren Teil des Sternbildes Perseus zu finden.
Ursache für die leuchtende HII-Region ist der nahe und heißer Stern Menkib (ξ Per).
Helligkeit: 6m / Entfernung: 337,26 pc / Größe: 145x40 Bogenminuten
   
  
  
      
M31 - Andromeda Galaxie
ein einzelnes Foto von 1990 (analog)
M31 - Andromeda Galaxie
ein einzelnes Foto von 2020 (digital)
  
      
M31 Belichtung: 83:20 min über Fotostacking
500mm Teleobjektiv / f=8 / ISO-12.800
M31 Belichtung: 14:48 min über Fotostacking
200mm Teleobjektiv / f=2,8 / ISO-6.400 / Digitalzoom
   
M31:
Helligkeit: 3,47m
Entfernung: 0,7 mpc
Größe: 189,1 x 61,7 Bogenminuten
       M32 (1) :
Helligkeit: 8,21m
Entfernung: 0,7 mpc
Größe: 8,5 x 6,5 Bogenminuten
      M110 (1) :
Helligkeit: 8,01m
Entfernung: 0,7 mpc
Größe: 19,5 x 11,5 Bogenminuten
   
1) M32 (NGC 221) und M110 (NGC 205) sind so genante Zwerggalaxien.
Einen sehr interessanten Vortrag über Zwerggalaxien von Dr. Andreas Koch-Hansen gibt es hier: Link
   
  
  
    M33 (Triangulum-Galaxie) im Sternbild Dreieck:
Belichtung: 43:20 min über Fotostacking
500mm Teleobjektiv / f=8 / ISO-16.000
Helligkeit: 5,71m
Entfernung: 0,7 mpc
Größe: 68,7 x 41,6 Bogenminuten
  
   
  
           M101 (Feuerrad-Galaxie) ist über der Deichsel des Großen Wagens zu finden:
Belichtung: 8:30 min. über EQ-Motorantrieb und Fotostacking
200mm Teleobjektiv / f=2,8 / ISO-16.000 / Digitalzoom
Helligkeit: 7,72m
Entfernung: 5,4 mpc
Größe: 28,5 x 28,3 Bogenminuten
  
NGC 5474 (Spiralgalaxien-Typ)
Helligkeit: 10,85m
Entfernung: 6,0 mpc
Größe: 5,0 x 4,5 Bogenminuten
   
  
  
        
   
M51 (Whirlpool-Galaxie bzw. Strudel-Galaxie)
besteht aus zwei Objekten und ist im Sternbild Jagdhunde zu finden.
Belichtung: 7:54 min. über EQ-Motorantrieb und Fotostacking
200mm Teleobjektiv / f=2,8 / ISO-6.400 / Digitalzoom
  
NGC 5194 (Spiralgalaxie)
Helligkeit: 8,38m
Entfernung: 7,7 mpc
Größe: 10,8 x 6,6 Bogenminuten
  
NGC 5195 (Balkenspirale)
Helligkeit: 9,63m
Entfernung: 9,3 mpc
Größe: 5,9 x 4,6 Bogenminuten
      NGC 5173 (Elliptische Galaxie)
Helligkeit: 13,3m
Entfernung: 38,0 mpc
Größe: 60,0 x 60,0 Bogensekunden
  
NGC 5198 (Kompakte Galaxie)
Helligkeit: 12,7m
Entfernung: 39,0 mpc
Größe: 2,0 x 1,7 Bogenminuten
   
  
  
    NGC 5906/5907
ist eine in Kantenlage zu sehende Spiralgalaxie im Sternbild Drache. Sie hat zwei
nummerische Bezeichnungen, da beim Erstellen des New General Catalogue (NGC)
das Objekt mit einem östlichen und einem westlichen Teil eingetragen wurde.
Auch ist sie unter verschiedenen Namen bekannt, wie:
Splitter-Galaxie, Katzenkratzer-Galaxie oder Messerschneiden-Galaxie.
 
Helligkeit: 10,4m
Entfernung: 12,264 mpc
Größe: 11,8 x 1,3 Bogenminuten
 
Belichtung: 7:00 min. über EQ-Motorantrieb und Fotostacking
Einzelbild-Belichtung: 4 sec. von 105 Fotos
200mm Teleobjektiv / f=2,8 / ISO-16.000 / Digitalzoom
   
  
  
    Markarjanische Kette: Link (Wikipedia)
 
M87 (Virgo A)
Helligkeit: 8,62m
Entfernung: 16,8 mpc
Größe: 8,7 x 6,6 Bogenminuten
 
Belichtung: 5:19 min. über EQ-Motorantrieb und Fotostacking
Einzelbild-Belichtung: 3,2 sec. von 100 Fotos
200mm Teleobjektiv / f=2,8 / ISO-16.000 / Digitalzoom
   
Ein kleiner Bilck in den Virgo-Galaxiencluster im Sternbild Jungfrau mit der Markarjanschen Kette und M87 (Virgo A).
M87 ist die größte bzw. hellste Galaxie aus dem Superhaufen. Seit dem das erste Bild von einem Schwarzen Loch
aus ihrem Zentrum heraus gelungen ist, ist sie recht bekannt.
Hierzu drei Links:
Das erste Bild vom Schatten eines Schwarzen Lochs – Heino Falcke
Black Hole Hunters - Jäger des Schwarzen Lochs
Schwarze Löcher - Leben aus dem All
 
 
 
 
 
 
PS: Ein schönes Video, dass die Größenverhältnisse zwischen Planeten, Sternen oder auch Galaxien bzw. Galaxienhaufen darstellt habe ich hier gefunden.